Enddarmerkrankungen
Erkrankungen des Enddarmes und der Analregion sind sehr häufig. Mehr als die Hälfte der Menschen sind davon betroffen. Für die meisten Patientinnen und Patienten sind diese Erkrankungen oftmals ein großes Tabuthema. Schamgefühle und unnötige Ängste vor der Untersuchung verzögern deshalb meistens die notwendige rasche Abklärung. Untersuchungen der Analregion und des Enddarms erfolgen völlig schmerzfrei und absolut diskret. Meistens führt die anschließend eingeleitete Therapie zu einer raschen Besserung der Beschwerden. Operationen sind nur selten notwendig.
Folgende Beschwerden werden durch Enddarmerkrankungen ausgelöst:
- Nässen am After
- Juckreiz am After
- Schmerzen
- Blutungen
- ungewollter Stuhlabgang (Inkontinenz)
- Schwellung
- Knotenvorfall
- unvollständige Stuhlentleerung
Mögliche Ursachen der Beschwerden:
- Hämorrhoiden
- anale Blutgerinnsel (Thrombose)
- Hautfalten am After (Marisken)
- Afterhauteinriss (Analfissur)
- Hautentzündung (Ekzem)
- Eiteransammlung in der Haut und Unterhaut (Abszess)
- Feigwarzen (Condylomata acuminata)
- Pilzbefall
- Analkrebs (Analcarcinom)
- Mastdarmkrebs (Rectumcarcinom)
- Schließmuskelschwäche (Inkontinenz)
- Mastdarmaussackung (Rectozele)


